Archiv für den Monat November 2017

Wenn im Mutterleib noch jemand war.

Der grosse unbewusste Verlust

Für sie war es mit grossem Stress und viel Verzweiflung verbunden, wenn sie mehrere Stunden nichts von Ihrem Partner vernahm. Zugespitzt hat sich die grosse Verlustangst, als er einige Tage verreiste und das Telefon still blieb. Keine Nachricht, kein Anruf, nichts, sozusagen kein Lebenszeichen. Die Angst steigerte sich in eine Panik. Irgendwie kam ihr das bekannt vor, obwohl sie keine Erinnerungen hatte sowas schon einmal erlebt zu haben. Erinnert hat sich ihr Körper an einen ganz frühen, tiefgreifenden Verlust. Die Klientin war zu Beginn der Schwangerschaft nicht alleine Im Mutterleib. Das Geschwister ist in den ersten Tagen oder Wochen abgegangen. Beim befragen ihrer Mutter stellte sich heraus, dass sie während der Schwangerschaft Schmierblutungen hatte, was ein starkes Indiz für einen verlorenen Zwilling ist.

Allmählich konnte die Klientin die Zusammenhänge ihrer vielfältigen Reaktionen verstehen. Die Spuren im Körper wurden weniger und geblieben ist viel Vertrauen und das Gefühl von angekommen sein.

 

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Zwillingsverlust

Symptome – Alleingeborener Zwillinge

Laut embryologischer Forschungen führen viele Zeugungen am Anfang zu Zwillings- oder Mehrfachbefruchtungen. Die Zahlen schwanken zwischen 20% und 80%. Selbst wenn von diesem Phänomen nur 20 % betroffen sind, war jeder fünfte von uns nicht alleine im Mutterleib, was tiefgreifende Folgen für den Überlebenden haben kann. Das traumatische Ereignis hinterlässt tiefe Spuren auf der Zellebene und in der Seele. Vor allem hat es Auswirkungen auf die Art, Beziehungen zu (er)leben und zu gestalten, auch die Beziehung zu uns selbst. Die Auswirkungen können sich in folgenden Symptomen zeigen.

Überlebensangst oder klammern
das Gefühl, etwas fehlt im Leben
ein Grundgefühl auf der Suche zu sein, Suchtthematiken
Einsamkeit und Angst vor dem alleine sein
Verzweiflung, Ohnmacht, Hilflosigkeit
Schuldgefühle, Überlebensschuld, Wut
Resignation, Depression
Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit
latente Todessehnsucht,
das Gefühl nicht richtig angekommen zu sein
nicht zur Ruhe kommen, also getrieben von etwas Unbewussten
sich unvollständig fühlen, nicht ganz sein
das Gefühl, in der falschen Familie zu sein weil etwas fehlt
ständig auf der Suche nach etwas (dem Richtigen)
unfähig sich auf Beziehungen einzulassen
grosse Verlustängste und Angst vor Nähe
Unvollkommenheit und das Gefühl, dass es nie reicht
Leistungszwang, für zwei arbeiten
für zwei oder mehr kochen oder einkaufen
besonders wache und empfängliche Sinne (HSP)
Angst vor Berührung oder starkes Bedürfnis nach Hautkontakt
Angst und Beklemmung in engen Räumen, Aufzügen,Tunnels

Selten ist ein überlebender Zwilling mit allen Symptomen konfrontiert. Achte darauf was und wie es dich berührt, was dich anspricht, vielleicht lähmt oder grosse Angst macht. Gerne begleite ich dich auf dem Weg der Bewusstwerdung und Heilung.
http://www.praxis-lichtblicke.ch/kontakt/

 

Endlich gefunden

Ein langer Weg aus der Einsamkeit

Nach langem suchen und vielen Irrwegen hatte er das Gefühl endlich angekommen zu sein. Die Sehnsucht vieler Jahre war vorbei. Ebenso das ständige Warten, worauf wusste er nicht, hatte eine Ende. Plötzlich konnte er sich ohne schlechtem Gewissen auf eine Beziehung einlassen. Er wurde nicht mehr geplagt von unerklärlichen Verlustängsten. Es war ein langer und schwieriger Weg mit vielen Hindernissen. Die Wende kam, als sich der verlorene Zwilling zeigte und dieser seinen ihm zustehenden Platz bekam. Der Klient war unbewusst an ihn gebunden, was sich auf verschiedene Weisen zeigte. Immer wieder nahmen ihm Depressionen jegliche Lebensfreude bis hin zu einer gewissen Todessehnsucht. Teilweise war eine Tendenz da, sich symbiotisch zu binden, was beim Gegenüber eher Angst auslöste. Auch ass er gerne für zwei. Gewundert hat er sich öfters über sein Kaufverhalten. Vieles hatte er in doppelter Ausführung. Gezeigt hat sich der frühe Verlust auf der körperlichen Ebene des Klienten. Es ist als Erinnerung im Zellbewusstsein gespeichert. Seinen Platz bekam das Geschwister weil das Thema ins Bewusstsein kommen konnte. Geholfen zu verstehen hat ausserdem eine Aufstellung.

 

Endlich gefunden

Ein langer Weg aus der Einsamkeit

Nach langem suchen und vielen Irrwegen hatte er das Gefühl endlich angekommen zu sein. Die Sehnsucht vieler Jahre war vorbei. Ebenso das ständige Warten, worauf wusste er nicht, hatte eine Ende. Plötzlich konnte er sich ohne schlechtem Gewissen auf eine Beziehung einlassen. Er wurde nicht mehr geplagt von unerklärlichen Verlustängsten. Es war ein langer und schwieriger Weg mit vielen Hindernissen. Die Wende kam, als sich der verlorene Zwilling zeigte und dieser seinen ihm zustehenden Platz bekam. Der Klient war unbewusst an ihn gebunden, was sich auf verschiedene Weisen zeigte. Immer wieder nahmen ihm Depressionen jegliche Lebensfreude bis hin zu einer gewissen Todessehnsucht. Teilweise war eine Tendenz da, sich symbiotisch zu binden, was beim Gegenüber eher Angst auslöste. Auch ass er gerne für zwei. Gewundert hat er sich öfters über sein Kaufverhalten. Vieles hatte er in doppelter Ausführung. Gezeigt hat sich der frühe Verlust auf der körperlichen Ebene des Klienten. Es ist als Erinnerung im Zellbewusstsein gespeichert. Seinen Platz bekam das Geschwister weil das Thema ins Bewusstsein kommen konnte. Geholfen zu verstehen hat ausserdem eine Aufstellung.