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immer wieder

…und schon so lange damit beschäftigt

Einschneidend war der Start ins Leben und von dem erholte sie sich bis heute nicht. Es fühlte sich so an, wie wenn etwas da bei der Geburt stecken geblieben wäre. Dieses etwas führte ein eigenartiges, undurchsichtiges Eigenleben und zeigte sich in den unpassendsten Momenten und Augenblicken. Manchmal überfiel sie im Büro eine unendlich tiefe Trauer und Tränen schossen aus den Augen, liessen sich durch nichts aufhalten und endeten in einem verzweifelten Schluchzen. Nicht nur sie war irritiert, auch ihre Kollegen schauten verunsichert. Schamröte im Gesicht machten das ganz noch peinlicher. Im Verlauf der Therapie integrierten wir diesen dissoziierten Anteil und eine nie dagewesene Lebensqualität fand Platz. Die Klientin spürte sich besser, eine Farbigkeit kam ins Leben und die Wahrnehmung allgemein verbesserte sich stark. Plötzlich war ganz viel Mut da. Zudem verbesserte sich der Schlaf. Eine allgemein bessere und stabilere Ausgangslage um den Alltag zu bewältigen zeigte sich und viele der nicht zu definierenden Ängste waren weg.

 

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unmögliche Verhalten ?

Panische Angst vor Nadelstichen

Ein Zahnarztbesuch brachte sie einmal mehr an den Rand der Verzweiflung. Wie mache ich es nur, dass ich die alles beherrschende Panik in Schach halten kann. Nadelstiche, mehrere, die nötig sind bei einer Anästhesie, denn ohne Betäubung geht gar nichts. Ohnmacht wäre die Folge.

Ohnmächtig war damals auch das Gefühl bei der versuchten Abtreibung. Erstarrt bis in alle Zellen, versteinert, leblos,”sich Tod stellen” als einzige Möglichkeit zu überleben. Folgen davon: verhärtete Schultern, steifer Rücken, starrer Körper, Dissoziation und allgegenwärtige, übersteigerte Angst vor Verletzung.