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verlorener Zwilling

Das Drama im Mutterlaib

auf vielfältige Weise zeigt sich in den letzten Wochen das Thema des verlorenen Zwilling

  • mir fehlt etwas
  • auf der Suche nach Symbiose
  • ich schaffe es nicht (alleine)
  • dieser Platz ist bereits besetzt
  • stille Sehnsucht
  • tiefe Verzweiflung
  • Einsamkeit
  • grosse Verlustängste
  • Orientierungslosigkeit
  • diffuse Ängste
  • Existenzängste
  • Todessehnsucht
  • Schuldgefühle
  • unfähig sich auf Beziehungen einzulassen
  • sich vom Leben abschneiden
  • völliger Rückzug
  • Ausweglosigkeit
  • tiefe Trauer
  • für zwei arbeiten
  • Schreckhaftigkeit
  • panische Ängste

Betroffen von der Thematik sind relativ viele Menschen, da man laut Forschungen von einer Zahl zwischen 30 und 70 % ausgeht. Für den überlebenden Zwilling sind die Folgen oft dramatisch und hindern den Lebensfluss. Man kommt nicht auf Touren, ist unzufrieden und unbewusst auf der Suche nach etwas.

Erleichternd wirkt es sich bereits aus, wenn das Thema zugelassen werden kann und dadurch Bewusstheit entsteht. Um aus dem Drama aussteigen zu können braucht es eine vertiefte Beschäftigung damit.

Welche Spuren hat es im Körper hinterlassen.
Was zeigt sich im Körper.
Welche Gefühle möchten Ausdruck finden.
Wie reagiert das Nervensystem.
Was und wie darf etwas in dir zur Ruhe kommen.

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Wiederkehrende Existenzängste

Eigentlich gibt es keine Grund
und doch mache ich mir immer wieder Sorgen

Die Firma lief gut. Es bestand kein Grund zur Sorge und doch suchten ihn immer wieder tiefsitzende Existenzängste ein. Wie kann ich Ende Monat all die Löhne bezahlen. Reicht es für meine Familie. Wie bezahle ich all die Rechnungen. In den Urlaub möchte ich auch. Wie komme ich nur zu zusätzlichen Aufträgen. In dieser Sorge kam die gesamte Kreativität zum erliegen und die brauchte er um gute Arbeit abgeben zu können.
Der Schlüssel dieser wiederkehrenden Ängste lag bei der Geburt. Der Klient hatte eine schwere Geburt und beinahe hätte er sein Leben verloren. Diese Bedrohung von damals war in sämtlichen Zellen gespeichert und zeigte sich öfters in wiederkehrenden Existenzängsten.

Wenn im Mutterleib noch jemand war.

Der grosse unbewusste Verlust

Für sie war es mit grossem Stress und viel Verzweiflung verbunden, wenn sie mehrere Stunden nichts von Ihrem Partner vernahm. Zugespitzt hat sich die grosse Verlustangst, als er einige Tage verreiste und das Telefon still blieb. Keine Nachricht, kein Anruf, nichts, sozusagen kein Lebenszeichen. Die Angst steigerte sich in eine Panik. Irgendwie kam ihr das bekannt vor, obwohl sie keine Erinnerungen hatte sowas schon einmal erlebt zu haben. Erinnert hat sich ihr Körper an einen ganz frühen, tiefgreifenden Verlust. Die Klientin war zu Beginn der Schwangerschaft nicht alleine Im Mutterleib. Das Geschwister ist in den ersten Tagen oder Wochen abgegangen. Beim befragen ihrer Mutter stellte sich heraus, dass sie während der Schwangerschaft Schmierblutungen hatte, was ein starkes Indiz für einen verlorenen Zwilling ist.

Allmählich konnte die Klientin die Zusammenhänge ihrer vielfältigen Reaktionen verstehen. Die Spuren im Körper wurden weniger und geblieben ist viel Vertrauen und das Gefühl von angekommen sein.

 

Zwillingsverlust

Symptome – Alleingeborener Zwillinge

Laut embryologischer Forschungen führen viele Zeugungen am Anfang zu Zwillings- oder Mehrfachbefruchtungen. Die Zahlen schwanken zwischen 20% und 80%. Selbst wenn von diesem Phänomen nur 20 % betroffen sind, war jeder fünfte von uns nicht alleine im Mutterleib, was tiefgreifende Folgen für den Überlebenden haben kann. Das traumatische Ereignis hinterlässt tiefe Spuren auf der Zellebene und in der Seele. Vor allem hat es Auswirkungen auf die Art, Beziehungen zu (er)leben und zu gestalten, auch die Beziehung zu uns selbst. Die Auswirkungen können sich in folgenden Symptomen zeigen.

Überlebensangst oder klammern
das Gefühl, etwas fehlt im Leben
ein Grundgefühl auf der Suche zu sein, Suchtthematiken
Einsamkeit und Angst vor dem alleine sein
Verzweiflung, Ohnmacht, Hilflosigkeit
Schuldgefühle, Überlebensschuld, Wut
Resignation, Depression
Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit
latente Todessehnsucht,
das Gefühl nicht richtig angekommen zu sein
nicht zur Ruhe kommen, also getrieben von etwas Unbewussten
sich unvollständig fühlen, nicht ganz sein
das Gefühl, in der falschen Familie zu sein weil etwas fehlt
ständig auf der Suche nach etwas (dem Richtigen)
unfähig sich auf Beziehungen einzulassen
grosse Verlustängste und Angst vor Nähe
Unvollkommenheit und das Gefühl, dass es nie reicht
Leistungszwang, für zwei arbeiten
für zwei oder mehr kochen oder einkaufen
besonders wache und empfängliche Sinne (HSP)
Angst vor Berührung oder starkes Bedürfnis nach Hautkontakt
Angst und Beklemmung in engen Räumen, Aufzügen,Tunnels

Selten ist ein überlebender Zwilling mit allen Symptomen konfrontiert. Achte darauf was und wie es dich berührt, was dich anspricht, vielleicht lähmt oder grosse Angst macht. Gerne begleite ich dich auf dem Weg der Bewusstwerdung und Heilung.
http://www.praxis-lichtblicke.ch/kontakt/

 

Wenn nur diese Panik nicht wäre

Überforderung und grosse Not

Soweit gelingt der Alltag gut. Bei der Arbeit läuft es rund und auch sonst fühlt sie sich meist stark. Und doch: manchmal, völlig unerwartet zeigt sich eine Angst die kriechend in ihr hochsteigt, zu einer Panik wird die ihre ganze Aufmerksamkeit einnimmt. Der Blick wird starr, nur nicht die Beherrschung verlieren. Der Boden droht zu verschwinden. Hitze steigt in den Kopf, verbunden mit leichtem Schwindel. Ein Gefühl von Ohnmacht und ausgeliefert sein entsteht. Beherrscht von einem einzigen Gedanken versucht sie die Panik in den Griff zu bekommen. Wie komme ich hier raus. Ich will hier raus. Hier in diesem geschlossenen Raum halte ich es nicht aus. Wo und wie komme ich da nur raus. Wenn das Flüchten gelingt kann sich sich nach einer gewissen Zeit wieder beruhigen, wenn nicht entsteht ein Gefühl, das Ganze nicht zu überleben. Dramatisch und schwierig mit dieser permanenten unbewussten Angst den Alltag zu gestalten. Die Panik könnte ja jederzeit wieder Besitz von ihr ergreifen. Einiges deutet auf einen schwierigen Geburtsprozess hin und dieser Verdacht bestätigt sich als ich Nachfrage.

unmögliche Verhalten ?

Panische Angst vor Nadelstichen

Ein Zahnarztbesuch brachte sie einmal mehr an den Rand der Verzweiflung. Wie mache ich es nur, dass ich die alles beherrschende Panik in Schach halten kann. Nadelstiche, mehrere, die nötig sind bei einer Anästhesie, denn ohne Betäubung geht gar nichts. Ohnmacht wäre die Folge.

Ohnmächtig war damals auch das Gefühl bei der versuchten Abtreibung. Erstarrt bis in alle Zellen, versteinert, leblos,”sich Tod stellen” als einzige Möglichkeit zu überleben. Folgen davon: verhärtete Schultern, steifer Rücken, starrer Körper, Dissoziation und allgegenwärtige, übersteigerte Angst vor Verletzung.