Schlagwort-Archive: #Scham

immer wieder

…und schon so lange damit beschäftigt

Einschneidend war der Start ins Leben und von dem erholte sie sich bis heute nicht. Es fühlte sich so an, wie wenn etwas da bei der Geburt stecken geblieben wäre. Dieses etwas führte ein eigenartiges, undurchsichtiges Eigenleben und zeigte sich in den unpassendsten Momenten und Augenblicken. Manchmal überfiel sie im Büro eine unendlich tiefe Trauer und Tränen schossen aus den Augen, liessen sich durch nichts aufhalten und endeten in einem verzweifelten Schluchzen. Nicht nur sie war irritiert, auch ihre Kollegen schauten verunsichert. Schamröte im Gesicht machten das ganz noch peinlicher. Im Verlauf der Therapie integrierten wir diesen dissoziierten Anteil und eine nie dagewesene Lebensqualität fand Platz. Die Klientin spürte sich besser, eine Farbigkeit kam ins Leben und die Wahrnehmung allgemein verbesserte sich stark. Plötzlich war ganz viel Mut da. Zudem verbesserte sich der Schlaf. Eine allgemein bessere und stabilere Ausgangslage um den Alltag zu bewältigen zeigte sich und viele der nicht zu definierenden Ängste waren weg.

 

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Loslassen

Wenn es nur so einfach wäre

Du musst nur loslassen dann geht es dir wieder gut. Mach nicht so ein Ding draus, lass ihn einfach los. Du immer mit deiner Angst, lass sie gehen. Nun ist es schon lange her und trauerst immer noch, lass los.
Warum ist dieses Loslassen oft schwierig und diese sicherlich gut gemeinten Ratschläge nutzlos. Was ist so mühsam am Loslassen obwohl es uns beschäftigt, im Bann hält, schmerzt und der Verstand schon lange sagt, ja lass einfach los.
Mehr mit folgendem Link: Loslassen

Wiederkehrende Existenzängste

Eigentlich gibt es keine Grund
und doch mache ich mir immer wieder Sorgen

Die Firma lief gut. Es bestand kein Grund zur Sorge und doch suchten ihn immer wieder tiefsitzende Existenzängste ein. Wie kann ich Ende Monat all die Löhne bezahlen. Reicht es für meine Familie. Wie bezahle ich all die Rechnungen. In den Urlaub möchte ich auch. Wie komme ich nur zu zusätzlichen Aufträgen. In dieser Sorge kam die gesamte Kreativität zum erliegen und die brauchte er um gute Arbeit abgeben zu können.
Der Schlüssel dieser wiederkehrenden Ängste lag bei der Geburt. Der Klient hatte eine schwere Geburt und beinahe hätte er sein Leben verloren. Diese Bedrohung von damals war in sämtlichen Zellen gespeichert und zeigte sich öfters in wiederkehrenden Existenzängsten.

Der innere Antreiber

Wenn etwas in dir nie zur Ruhe kommt

Erst zeigte sich eine grosse Verletzlichkeit, die es beinahe unmöglich machte die sichere Höhle zu verlassen. Was sich damals bei der schwierigen Geburt abspielte steckte ihr noch in sämtlichen Knochen. Unter anderem zeigte es sich so, dass etwas in ihr ständig getrieben wurde, nie zur Ruhe kam und die Seite ziemlich unwirsch reagieren konnte. Gleichzeitig zeigte sich eine sehr lebensfreudige und kreativ Art die sehr gerne ausgelebt werden möchte. Diese Freude wurde von einer tiefsitzenden Scham überlagert. Dann war auch eine grosse Angst da. Wie also kann es gelingen, die verschiedenen Seiten, die damals bei der Geburt stecken blieben ins Hier und Jetzt zu holen und zu integrieren. Sicherheit, viel Raum und Stille schafften das nötige Klima. Allmählich getrauten sich die verborgenen Seiten aus der Höhle. Bei der Klientin entstand ein Bild des Baby, dass selig auf der Brust der Mutter lag. Geborgen, beschützt an einem sicheren Ort konnte es all die neuen Eindrücke auf sich wirken lassen und so allmählich annehmen. Ruhe breitete sich aus und die Stille wurde greifbar.

Endlich gefunden

Ein langer Weg aus der Einsamkeit

Nach langem suchen und vielen Irrwegen hatte er das Gefühl endlich angekommen zu sein. Die Sehnsucht vieler Jahre war vorbei. Ebenso das ständige Warten, worauf wusste er nicht, hatte eine Ende. Plötzlich konnte er sich ohne schlechtem Gewissen auf eine Beziehung einlassen. Er wurde nicht mehr geplagt von unerklärlichen Verlustängsten. Es war ein langer und schwieriger Weg mit vielen Hindernissen. Die Wende kam, als sich der verlorene Zwilling zeigte und dieser seinen ihm zustehenden Platz bekam. Der Klient war unbewusst an ihn gebunden, was sich auf verschiedene Weisen zeigte. Immer wieder nahmen ihm Depressionen jegliche Lebensfreude bis hin zu einer gewissen Todessehnsucht. Teilweise war eine Tendenz da, sich symbiotisch zu binden, was beim Gegenüber eher Angst auslöste. Auch ass er gerne für zwei. Gewundert hat er sich öfters über sein Kaufverhalten. Vieles hatte er in doppelter Ausführung. Gezeigt hat sich der frühe Verlust auf der körperlichen Ebene des Klienten. Es ist als Erinnerung im Zellbewusstsein gespeichert. Seinen Platz bekam das Geschwister weil das Thema ins Bewusstsein kommen konnte. Geholfen zu verstehen hat ausserdem eine Aufstellung.

 

Endlich gefunden

Ein langer Weg aus der Einsamkeit

Nach langem suchen und vielen Irrwegen hatte er das Gefühl endlich angekommen zu sein. Die Sehnsucht vieler Jahre war vorbei. Ebenso das ständige Warten, worauf wusste er nicht, hatte eine Ende. Plötzlich konnte er sich ohne schlechtem Gewissen auf eine Beziehung einlassen. Er wurde nicht mehr geplagt von unerklärlichen Verlustängsten. Es war ein langer und schwieriger Weg mit vielen Hindernissen. Die Wende kam, als sich der verlorene Zwilling zeigte und dieser seinen ihm zustehenden Platz bekam. Der Klient war unbewusst an ihn gebunden, was sich auf verschiedene Weisen zeigte. Immer wieder nahmen ihm Depressionen jegliche Lebensfreude bis hin zu einer gewissen Todessehnsucht. Teilweise war eine Tendenz da, sich symbiotisch zu binden, was beim Gegenüber eher Angst auslöste. Auch ass er gerne für zwei. Gewundert hat er sich öfters über sein Kaufverhalten. Vieles hatte er in doppelter Ausführung. Gezeigt hat sich der frühe Verlust auf der körperlichen Ebene des Klienten. Es ist als Erinnerung im Zellbewusstsein gespeichert. Seinen Platz bekam das Geschwister weil das Thema ins Bewusstsein kommen konnte. Geholfen zu verstehen hat ausserdem eine Aufstellung.

 

Leere in mir

Wie komme ich wieder in die Selbstliebe?

Ich fühle mich nur noch leer. Dieser Angriff auf der persönlichen Ebene hat mich in einen Strudel gestürzt und plötzlich waren all die destruktiven Gedanken wieder da. Du kannst nichts, nimm dich nicht so wichtig, was kannst du schon, du hast es nicht anders verdient, was ist das schon was du leistest…so dreht es in mir weiter und tiefer hinab. In dieser Verzweiflung und Hilflosigkeit kullern Tränen über die Wangen.
Früher sackte ich in die absolute Ohnmacht. Heute suche ich das Gespräch. Leider treffe ich auf wenig Verständnis. Momentan bist du wohl etwas dünnhäutig. Ja das bin ich. Auch will und kann ich es nicht verbergen. Zulange habe ich all die Verletzungen geschluckt und weggedrückt, oft gegen mich selber gerichtet. Das geht heute nicht mehr.

In dieser grossen Not, wo er drin steckt, wähle ich die Arbeit an der toxischen Scham. Nach kurzer Zeit ist er wieder in der Selbstliebe, im Vertrauen und in der Eigenanerkennung.