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Wer rastet der rostet

Was, wenn wir ab und zu still stehen?

Für viele ist Stillstand irritierend, er wird mit Versagen gleichgesetzt. Deshalb muss immer was los sein. Du musst aktiv sein, flexibel, nicht stehen bleiben, es darf nichts versäumt werden, du musst dich zeigen, zu deiner wahren Grösse finden, in allem dazugehören ansonsten zieht das Leben an dir vorbei. Ich darf auf keinen Fall passiv sein. Da habe ich noch Entwicklungspotential, hier kann ich mich verbessern und weiter an mir arbeiten. Dieser hohe Rhythmus hat zur Folge, dass wir uns verlieren, von uns entfernen und mitreissen lassen in einen Aktivitätsstrudel. In Unruhe sein wird gleichgesetzt mit aktiv sein. Aktiv sein bedeutet jung und attraktiv sein. Es gibt Dinge, die wir nicht wahrhaben wollen, da präsentiert sich dieses Getriebensein als ideale Alternative, Verlockung und Ablenkung vom Wirklichen zum Möglichen. Ich mache etwas, immerhin, auch wenn es allenfalls gar nicht mir entspricht.
Wenn wir Stillstand mit Versagen gleichsetzen nehmen wir ihr vielleicht eine wichtige Kraft. Für mich ist sie sehr nährend. In der Stille entstehen neue Ideen. Meine Kreativität kommt zum tragen. Sie macht es mir einfacher, der leisen Stimme meines Körpers zu folgen. Ich kann mir lauschen, dadurch wieder klarer wahrnehmen, fühlen und in mich Vertrauen finden.

mehr unter: http://www.praxis-lichtblicke.ch/was-wenn-wir-ab-und-zu-still-stehen/

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Wege aus der Ohnmacht

Trauma Therapie

Die Erfahrung von Heilung kann nur im Hier und Jetzt stattfinden. Der gegenwärtige Moment ist unsere Erfahrungseinheit. Auch dann, wenn uns Erinnerungen einholen entstehen diese im gegenwärtigen Moment.

In der Gegenwärtigkeit setzt meine Behandlungsmethode an. In einem teilnahmsvollen, wohlwollenden, unaufdringlichen Feld lade ich dich ein die Aufmerksamkeit auf die Feinheiten der Körperfunktionen zu lenken. Dadurch können erstarrte, eingefrorene, fixierte Körperzustände wahrgenommen werden. Durch die Aufmerksamkeit darauf können sie allmählich wieder ins fliessen kommen. Somit entsteht eine Geschmeidigkeit und Weichheit in uns und verändert und reguliert die wiederkehrenden oft behindernden Erfahrungsmuster. Den Körper aus dem Zustand von Alarmbereitschaft und Übererregung zu befreien, da die bedrohliche Situation schon lange vorbei ist, lässt uns wieder im hier und jetzt präsent sein. Die endlose Schlaufe von Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit, körperlicher Starre und Verletzlichkeit hat ein Ende.

Du erhältst wieder Mut, Vertrauen und Sicherheit, ganzheitliches Wohlbefinden, Integration der körperlichen Ganzheit und persönlichen Kompetenz.

immer wieder

…und schon so lange damit beschäftigt

Einschneidend war der Start ins Leben und von dem erholte sie sich bis heute nicht. Es fühlte sich so an, wie wenn etwas da bei der Geburt stecken geblieben wäre. Dieses etwas führte ein eigenartiges, undurchsichtiges Eigenleben und zeigte sich in den unpassendsten Momenten und Augenblicken. Manchmal überfiel sie im Büro eine unendlich tiefe Trauer und Tränen schossen aus den Augen, liessen sich durch nichts aufhalten und endeten in einem verzweifelten Schluchzen. Nicht nur sie war irritiert, auch ihre Kollegen schauten verunsichert. Schamröte im Gesicht machten das ganz noch peinlicher. Im Verlauf der Therapie integrierten wir diesen dissoziierten Anteil und eine nie dagewesene Lebensqualität fand Platz. Die Klientin spürte sich besser, eine Farbigkeit kam ins Leben und die Wahrnehmung allgemein verbesserte sich stark. Plötzlich war ganz viel Mut da. Zudem verbesserte sich der Schlaf. Eine allgemein bessere und stabilere Ausgangslage um den Alltag zu bewältigen zeigte sich und viele der nicht zu definierenden Ängste waren weg.

 

Wiederkehrende Existenzängste

Eigentlich gibt es keine Grund
und doch mache ich mir immer wieder Sorgen

Die Firma lief gut. Es bestand kein Grund zur Sorge und doch suchten ihn immer wieder tiefsitzende Existenzängste ein. Wie kann ich Ende Monat all die Löhne bezahlen. Reicht es für meine Familie. Wie bezahle ich all die Rechnungen. In den Urlaub möchte ich auch. Wie komme ich nur zu zusätzlichen Aufträgen. In dieser Sorge kam die gesamte Kreativität zum erliegen und die brauchte er um gute Arbeit abgeben zu können.
Der Schlüssel dieser wiederkehrenden Ängste lag bei der Geburt. Der Klient hatte eine schwere Geburt und beinahe hätte er sein Leben verloren. Diese Bedrohung von damals war in sämtlichen Zellen gespeichert und zeigte sich öfters in wiederkehrenden Existenzängsten.

Der innere Antreiber

Wenn etwas in dir nie zur Ruhe kommt

Erst zeigte sich eine grosse Verletzlichkeit, die es beinahe unmöglich machte die sichere Höhle zu verlassen. Was sich damals bei der schwierigen Geburt abspielte steckte ihr noch in sämtlichen Knochen. Unter anderem zeigte es sich so, dass etwas in ihr ständig getrieben wurde, nie zur Ruhe kam und die Seite ziemlich unwirsch reagieren konnte. Gleichzeitig zeigte sich eine sehr lebensfreudige und kreativ Art die sehr gerne ausgelebt werden möchte. Diese Freude wurde von einer tiefsitzenden Scham überlagert. Dann war auch eine grosse Angst da. Wie also kann es gelingen, die verschiedenen Seiten, die damals bei der Geburt stecken blieben ins Hier und Jetzt zu holen und zu integrieren. Sicherheit, viel Raum und Stille schafften das nötige Klima. Allmählich getrauten sich die verborgenen Seiten aus der Höhle. Bei der Klientin entstand ein Bild des Baby, dass selig auf der Brust der Mutter lag. Geborgen, beschützt an einem sicheren Ort konnte es all die neuen Eindrücke auf sich wirken lassen und so allmählich annehmen. Ruhe breitete sich aus und die Stille wurde greifbar.

stille Ressource

Im Einklang der Natur Regeneration erfahren

Manchmal legte ich mich ins trockene Buchenlaub, zu den Fröschen und mein Körper kam nach langer, beinahe endloser Zeit in Gleichklang. Der leise Rhythmus der Erde, der Klang der Froschstimmen und das sanfte Murmeln des nahen Bach reparierten in einem eigenen Rhythmus die grosse Aufruhr in mir, die von den Vergewaltigungen herführte.  Jede Zelle wurde nach und nach erfasst von etwas heilendem, stillen und klärendem.
In gewisser Weise erfasst von einen hauch Licht, sanften Wellen, ab und zu von einem  Windstoss beinahe unmerklich auf dem Gesicht, einem feinen Duft Sumpfdotterblume oder dem Geruch des moosig, erdig, feuchten Waldboden stieg mir in die Nase. Gelegentlich ergriff mich der Klang einer Vogelstimme, der laute Sang einer Amsel, die ihr Lied in den Wald hinaustrug und mich ins hier zurückholte. All dies machte, dass allmählich wieder Leben in meinen Körper zurückkam. Die Erstarrung lies nach und zurückblieb das Gefühl von tiefer Verbundenheit und Einklang. Verbunden mit dem stillen Lauf der Natur als tiefe Einheitserfahrungen. Genährt.

Abhängigkeiten

Was braucht es damit ich mich sicher fühle 

Sicherheit ist etwas vom wichtigsten für den Menschen. Wenn ich mich sicher fühle kann ich mich entspannen, loslassen, ausdehnen und sein. Wenn ich irgendwo eine gewisse Gefahr wahrnehme ist mein Nervensystem angespannt, damit ich Aufmerksam und bereit bin um allenfalls reagieren zu können. Ihm gab es Sicherheit und Ruhe, wenn der Tagesablauf gleichmässig verlief. Leider ist das nicht immer möglich. Viel Unruhe kam in sein Leben als seine Partnerin bei ihm einzog. Der Griff zur Flasche verhalf ihm vermeintlich zu innerer Ruhe. Das Unstabile wurde dadurch in den Hintergrund gedrängt. Also ging es darum ihm einen Raum aufzuzeigen und Möglichkeiten zu erarbeiten wie er sich geschützt und sicher fühlen kann.

Was gibt dir Sicherheit?

Wunden

Wie ein schwieriger Geburtsprozess
Auswirkungen auf das spätere Leben haben kann

im gewissen Sinn ganz normale Untersuchungen beim Kinderarzt waren für die Kleine bereits ein grosser Stress, eine Hürde, die von der Mutter nur mit viel List zu bewältigen war. Höchste Alarmstufe, der Körper im Überlebensmodus.
Das ist doch nicht normal und wie soll das weitergehen?
In einem einzigen Setting wurde eine tiefe Heilung möglich. Das Trauma ist weg. Die Bindung von der Mutter zur Tochter wurde nach der Geburt unterbrochen. Das Neugeborene verlor die Orientierung. Folge davon waren Angst und Panik.
Immer noch berührt vom heiligen Raum der Endstand und diese Heilung möglich machte kam wenige Tage folgendes Feedback der Klientin. „Sie ist entspannt auf dem Bett gelegen und hat die Behandlung genossen, überhaupt keine Panik.“

Voll und ganz ankommen

Wie kann ich mein eigenes Leben annehmen,
wenn es mit einem Verlust gekoppelt ist?

Der Verlust eines Zwilling oder Mehrling kann für den Überlebenden tiefgreifende Folgen haben. Vielleicht ist da eine unbewusste Schuld. Habe ich das Recht zu leben. Darf ich das Leben überhaupt nehmen? Vielleicht besteht auch ein latenter Hang zu risikohaftem Verhalten, weil es im gewissen Sinn keine Rolle spielt ob ich lebe oder eben nicht. Das Vermissen des anderen ist viel grösser. Der Wunsch ihm wieder nahe zu sein genauso. Einhergehen tiefe Traurigkeit und oft eine unerklärliche Einsamkeit. Ich gehöre nirgends dazu, bin alleine und niemand versteht mich.
Getrieben versuchen wir das Leben zu meistern. Alles braucht seine Ordnung, einen Rahmen der eine gewisse Sicherheit gibt, weil sicher war ja vom ersten Moment an nichts.

Lies dazu auch folgenden Beitrag: Zwillinge sterben oft unbemerkt im Mutterleib

Wem glaubst du?

Glaubenssätze

in der frühen Kindheit werden wir durch ganz viele Dinge geprägt. Das können Verhaltensmuster sein die wir kopieren, denn die Erwachsenen sind unsere Vorbilder. Das sind Glaubenssätze die uns ganz viel Lebensfreude kosten können. Etwas vom wichtigsten für das Kleinkind ist ein sicheres Umfeld, denn nur so ist das Überleben gesichert. Dafür nehmen wir ganz viel in Kauf und passen uns immer wieder an. Der Preis dafür ist, dass wir uns von unserem Wesen entfernen.

Fass mich nicht an, war die Aussage einer Mutter zu ihrem Mann. Die Folge für den Sohn war, dass er sich bis heute nicht getraute eine Frau zu berühren. Dieser Glaubenssatz manifestierte sich in der ganz frühen Prägungsphase in seinem Unterbewusstsein mit fatalen Folgen für ihn. Er verzichtete auf sein Glück.

Welche Glaubenssätze behindern deinen Lebensfluss?